Brot ohne Kneten im Gusseisentopf

Brot ohne Kneten im Gusseisentopf

Wenn Sie sich die aufwändige Herstellung eines normalen Brotteiges ersparen möchten, dann versuchen Sie doch einmal das „Brot ohne Kneten“.

Für mein Schwarzbrot verwende ich  zwar nach wie vor den „Hermann-Ansatz“,

Wie ich mein Brot backe

aber schneller geht es jedenfalls mit dieser Variante – und es schmeckt!!!

 

Zutaten:

1/2 kg Weizenmehl glatt oder 

1/4 Weizenmehl glatt und 1/4 Vollkornweizenmehl oder

die Mischung, die Ihnen persönlich am besten zusagt. 

1 Pkg. Trockenhefe (ich kann leider mit der frischen Hefe nicht so gut umgehen, vielleicht geht’s Ihnen da besser 😉 )

10 g Salz (das mit dem Löffel war mir immer etwas so-la-la, jetzt passt es!)

ca. 250 ml Wasser – hier kommt es auf das Mehl an, das Sie verwenden. Bei mir sind es auch schon mal 300 ml oder mehr.

 

Zubereitung:

Mehl, Salz und Hefe in einer Schüssel mit dem Kochlöffel zusammenrühren, NICHT KNETEN! Der Teig sollte nicht zu weich sein, das wird er ohnehin von selber. Jetzt muss er nämlich gehen – und zwar mindestens 4! Stunden. Meiner darf sich sogar über Nacht ausruhen. Irgendwann im Laufe des nächsten Tages widme ich mich dann der weiteren Bearbeitung.

Zu Beginn kommt jetzt der Einsatz für den Gusseisentopf. Ich habe meinen vom Christkind geschenkt bekommen – sollten Sie noch keinen haben, dann ist das jedenfalls eine gute Gelegenheit. Meiner ist von Staub und war horrend teuer. Er ist auch ziemlich schwer, aber gerade noch gut zu händeln. Das Christkind hat auch gewusst, das es nicht ganz einfach ist, wenn der Topf heiß aus dem Ofen kommt, als hat es auch gleich das richtige Zubehör mitgeschenkt :). Verwende ich auch nicht nur für das Brot, der ist praktisch täglich bei mir im Einsatz :).

Dieser Gusseisentopf (ich hab’s auch schon mit einem schweren normalen Topf gemacht) kommt jetzt erst mal (ohne Deckel) in den Herd zum Aufwärmen – kein Einfetten, kein Backpapier. Temperatur ist jetzt auch wieder so eine Sache. Ich backe bei 180 Grad Ober- und Unterhitze – was für manche wahrscheinlich zu wenig ist. Mein Herd macht nämlich wirklich heiß. Würde ich nach den angegebenen Temperaturen z.B. meine Kuchen backen, dann könnte ich den Grill damit heizen ;). 

Der Teig wird jetzt nur – wieder NICHT KNETEN – auf einer bemehlten Fläche etwas rund und flach geklopft, dann mit Mehl bestaubt und von oben bis zur Mitte, dann von unten bis zur Mitte, von rechts zur Mitte und von links zur Mitte gelegt. Jetzt noch etwas formen, damit er auch rund wird, die gefalteten Teile nach unten, mit einem Tuch bedecken und nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen.

Jetzt kommt der etwas schwierigere Teil der Übung, der Teig sollte jetzt nämlich in den Ofen. Nicht ganz einfach – lt. Rezept sollte man ihn auch noch umdrehen – aber es geht.

Deckel drauf und für 30 Minuten in den Ofen, dann Deckel runternehmen (dafür ist dann der Doppel-Topflappen zuständig) und weitere 20 Minuten (oder so lange, bis das Brot schön braun ist – Klopfprobe!) fertigbacken. Voila!

 

Lust bekommen? Hier gibt’s das Rezept zum „Nachschauen“ – von „New York Times Cooking“: