Meine ¨smart ass¨- Seite über New York


Da zwischen uns und dem Ziel unserer Träume der Ozean liegt, bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als das Flugzeug zu nehmen. Wenn einer eine Reise tut …. Alles schon erlebt: Flugzeug konnte wegen Defekt nicht starten (5 Stunden Verspätung), Flugzeug musste wegen starken Regens wieder durchstarten, Anschlussflieger konnte wegen Schneegestöber nicht landen (Weiterreise mit dem Bus), Flug konnte wegen Radarproblemen erst am nächsten Tag angetreten werden, Gepäck hat eine andere Reiseroute genommen, Anschlussflug verpasst. Alles überstanden und irgendwie doch noch am Zielort ankommen, also alles halb so wild. Fassen Sie sich in Geduld!

Nehmen Sie den Security-Check mit einer gewissen Gelassenheit. Sollte man Sie (in den USA mittlerweile nicht unüblich) in den Nackt-Scanner schicken, dann schauen Sie sich die Bedienstete an, die Sie kontrolliert. Erst wenn Sie finden, dass sie die bessere Figur hat, dann ist ein gewisses Schamgefühl angesagt.

Wenn Sie es sich irgendwie vorstellen können, dann würde ich Ihnen für Ihren Flug Folgendes raten: Essen Sie sich vor der Reise ordentlich satt (vielleicht noch ein kleinen Häppchen – kein Getränk – in das Handgepäck), nehmen Sie nach dem Boarden eine Schlaftablette und wachen Sie erst kurz vor der Landung wieder auf. Hühnchen oder Nudeln (chicken or pasta?) – ich versichere Ihnen, Sie haben nichts versäumt! Ich habe mir das (nach dem letzten Hühnchen) jedenfalls für den nächsten Flug vorgenommen.

In New York werden Sie bei der Einreise über Ihren Aufenthalt befragt. Sprechen Sie sich über den Zeitraum vorher mit Ihrer Begleitung ab, sonst könnte es peinlich werden – hier spreche ich aus Erfahrung 😉 .

Auch wenn Ihr Partner/Ihre Partnerin Ihnen erklärt, dass man vom Flughafen doch mit dem Shuttlebus oder mit dem Sammeltaxi oder dem Airtrain und der Metro … vom Flughafen in die Stadt kommt – nehmen Sie ein Taxi!!!!!
Wenn Sie unbedingt möchten, dass jeder weiß, dass Sie ein Tourist sind, dann bleiben Sie bei der Fußgängerampel auf jeden Fall bei ¨STOP¨stehen, auch wenn kein Auto kommt. Ein New Yorker macht das nämlich nie!
Genug vom zu-Fuß-gehen und Lust auf ein kleines Abenteuer? Dann nichts wie ab in den Untergrund. Dazu sollten Sie sich zuerst eine gute Karte mit den U-Bahn-Linien besorgen. N, R, Q …???? Sie haben die richtige Linie gefunden? Gratuliere! Wenn Sie jetzt auch noch auf dem Bahnsteig stehen Richtung UPDOWN, wenn Sie nördlich und DOWNTOWN steht, wenn Sie nach Süden  wollen, dann haben Sie schon gewonnen! Sollte Sie jemand fragen: ¨Can I help you, you are looking so lost?¨, dann haben Sie wahrscheinlich irgendwo einen Fehler gemacht.
Diejenigen, die keinen Kick brauchen, um froh gelaunt durchs Leben zu gehen, stellen sich einfach auf die Straße und winken sich ein Taxi heran. Das kostet in NYC kein Vermögen und spart Nerven!
Zu viel vor und zu wenig Zeit? Machen Sie es wie die New Yorker: Holen Sie sich Ihren Kaffee und einen Donut bei „Dunkin Donut“ und trinken/essen Sie im Gehen. Jetzt haben Sie schon eine Menge Zeit an der Ampel und beim Essen gespart – Überlegen Sie sich gut, was Sie damit anfangen wollen!

Schnell auf ein Bier gehen? Tut mir leid, dafür wird die gesparte Zeit nicht reichen. Bis Sie sich für eines der ca. 20 Biere auf der Getränkekarte entschieden und sich womöglich noch mangels Entschlussfreudigkeit von der (sehr kompeteten und mitteilungsbereiten) Bedienung beraten haben lassen, ist ihr Zeitguthaben schon längst erschöpft!

Den typisch amerikanischen Burger finden Sie fast auf jeder Speisekarte (meiden Sie McDonalds!). Wenn Sie dazu noch ein Bier trinken – siehe oben – wird schnell aus dem „Fast Food“ ein „Slow Food“.

Wenn Sie das Glück haben, New York zu einer Zeit zu besuchen, zu der SALE ist, dann sollten Sie zu Hause nicht allzu viel in Ihren Koffer packen. 23 erlaubte Kilo pro Gepäckstück sind da schnell geshoppt und im Koffer des Partners/der Partnerin ist auch nicht unbegrenzt Platz. Falls Ihnen das Sorgen macht, kommen Sie bitte nicht in die Nähe von Macy’s und Century 21! Dann kann es noch einmal gut gehen.

Wenn Sie Ihr Geld für Sinnvollers ausgeben möchten – hier ein paar Tipps:

  • Um die Freiheitsstatue aus der Nähe zu sehen, besteigen Sie die kostenlose Fähre nach Staten Island. Aussteigen und in die nächste Fähre wieder einsteigen, zu sehen gibt es nämlich sonst nichts.
  • Eine halbstündige Fahrt auf dem East River von der 34th bis zum Pier 11 mit dem Linienboot der Circle Line bekommen Sie  bereits um 4 Dollar.
  • Vom Pier 11 geht eine Express-Shuttle zu IKEA in Brooklyn.  Sie fahren am Wochenende gratis und während der Woche 5 Dollar (die Ihnen bei einem Einkauf von 10 Dollar rückerstattet werden). Wählen Sie für die Rückfahrt die Abendstunden und genießen Sie die beleuchtete Skyline von New York!
  • Besorgen Sie sich bei Ihrem ersten Besuch in einer Sehenswürdigkeit den New York City Pass. Damit sparen sie 1. Geld und 2. jede Menge Zeit fürs Anstellen – das Naturhistorische Museum dürfen Sie getrost auslassen, wenn sie keine Kinder haben.
  • Wenn Sie das Metropolitan Museum besuchen, dann stehen Sie am besten schon beim Aufschließen bereit. Im Eintrittspreis ist nämlich auch ein Besuch der CLOISTERS beinhaltet – allerdings nur am selben Tag. Da heißt es also hurtig sein, denn die sind gaaannnnzzz weit im Norden.

Hotels in New York sind nicht wirklich billig. Wenn man/frau aber lange genug sucht, dann kann man doch immer wieder einmal ein Schnäppchen machen.

Hotels, die wir besucht und für gut befunden haben:

Dream

Empire

Hudson

Park Central – hier gibts allerdings kein Gratis-Wirelesslan, auch nicht in der Lobby 🙁

Wenn Sie wieder gut zu Hause gelandet sind und Sie gefunden haben, dass

  • das Hotelzimmer zu klein war (dabei wäre noch soooooo viel Platz in NYC ?!)
  • die Klimaanlage zu laut, es im Zimmer zu kalt, zu warm, zu … war (Regler nicht gefunden?)
  • New York schmutzig ist
  • alles teuer ist
  • man überall Trinkgeld geben muss (die Leute bekommen nur einen Grundlohn, der Tip ist Teil des Verdienstes)
  • die Leute unfreundlich sind (das sind wohl die, die ich NIE getroffen habe!)
  • der Zimmerservice zur unpassenden Zeit geklopft hat
  • man so lange auf den Lift warten musste
  • …….

dann sollten Sie New York in Zukunft besser meiden!!!

 

4.11.2012

New York nach Sandy

 

Bei  dem Gedanken an New York jetzt natürlich schon sehr wehmütig. Dort, wo wir noch im Sommer einen herrlichen Tag am Strand verbracht haben

New York Rockaway Beach

ist jetzt ein Bild der Verwüstung.

Doch die Hilfsbereitschaft der Menschen ist groß:

mehr davon zu sehen gibt es unter:

http://hypervocal.com/news/2012/acts-of-kindness-after-sandy/

Congratulations, Mr. President!

 

 

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