Helsinki-Petersburg-Stockholm-Kopenhagen

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Diesmal wollte ich mir einfach die Zeit nehmen, ein Reisetagebuch über unseren Urlaub im Norden Europas zusammenzustellen. Bei so vielen verschiedenen Ländern und Städten ist es dringend nötig, den Überblick zu bewahren ;).

Von Salzburg ging es mit dem Flugzeug erst mal nach Frankfurt und weiter nach

Helsinki,

der Hauptstadt Finnlands mit ca. 600.000 Einwohnern.

Sollten Sie ein gutes Hotel suchen, wir haben uns im Glo Art Hotel eingemietet.

Helsinki Glo Art Hotel 2

Und nein, drinnen sieht es nicht so mittelalterlich aus ;), denn die Zimmer sind alle im angeschlossenem Neubau gelegen. Am Sonntag Nachmittag angekommen, hieß es hier erst Mal etwas zum Abendessen zu finden. Gar nicht so einfach, aber dann doch noch ein Lokal gefunden, wo wir dann für

2 Hamburger,

1 Cider

1 Bier

1 Portion Pommes

1 Salat

die erschreckende Summe von 58 Euro gezahlt haben.

So, willkommen in den Ländern der überhöhten Preise :(.

Am nächsten Tag haben wir dann die Highlights Helsinkis besucht:

Der Senatsplatz in Helsinki
und der weiße Dom
Der Marktplatz von Helsinki

Durch den Stadtpark Esplanade ging es dann Richtung Meer:

Der Strand von Helsinki

Natürlich durfte auch die Felsenkirche auf unserer Besichtigungstour nicht fehlen!

Die Kirche wurde direkt in den Felsen gesprengt und ist vor allem berühmt wegen seiner Akustik! Der Großteil des Gebäudes liegt unter der Erde, nur die Glaskuppel ist überirdisch.

Die Uspenski-Kathedrale, die größte orthodoxe Kirche in Nordeuropa stand dann erst am Mittwoch auf dem Programm – die hatte am Montag nämlich geschlossen. Dafür fanden wir auf dem Weg eine Überraschung:

Nach so viel Kulturgenuss war es jetzt dringend an der Zeit für einen kulinarischen Genuss:

Recht viel billiger als am Vortrag war es zwar auch nicht, aber dafür war es jeden Euro wert :).

Der nächste Tag stand dann ganz im Zeichen der Natur! Wir haben uns mit dem Bus zum Pornaistenniemi-Park gemacht, einem Naturschutzgebiet, das im NO von Helsinki liegt:

Ausgestattet mit einem Rucksack voller Jausenbrote ließ sich der Tag hier wunderbar verbringen:

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Am Mittwoch Vormittag ging’s dann endlich zur orthodoxen Uspenski-Kathedrale

und am Nachmittag war es dann bereits  zum Einchecken in Richtung St. Petersburg.

Wir haben unsere Schifffahrt online bei der russischen St. Peter-Line gebucht

 http://www.stpeterline.com/en/OnBoard/News.aspx

War zwar nicht ganz einfach, aber wir haben es geschafft. Abfahrt Mittwoch 19:00 Uhr, Ankunft St. Petersburg Donnerstag 09:30 Uhr :)!

Überfahrt, Kabine, Frühstück, Abendessen, Besichtigungstour und Hotel haben wir gleich auf einmal erledigt. Diese Schiffsverbindung bietet die Möglichkeit, sich 72 Stunden ohne Visum in St. Petersburg aufzuhalten, wenn man mit der selben Linie wieder zurück fährt.

Was allerdings beim Dinner 1sitting und 2sitting bedeutet, haben wir erst auf dem Schiff verstanden. Es gab nämlich 2 verschiedene Essen-Termine und man musste sich vorab für den 1. (1sitting) oder 2. (2sitting) entscheiden. Muss man aber gar nicht, denn es gibt an Bord auch verschiedene andere Möglichkeiten, sich zu verköstigen.

Da der Russe an sich gerne 3x täglich warm isst (sofern er es sich leisten kann) war auch das Frühstücksbuffett entsprechend heftig. Von eingelegtem Fisch bis zu Blinis war dann wirklich alles zu haben.

Wir hatten eine normale 2-Bett Außenkabine gebucht. War in Ordnung, aber das Schiff ist doch schon etwas in die Jahre gekommen und im Bad hatte man schon ein bisschen ein „Campingplatzgefühl“. Da würde ich mir beim nächsten Mal wohl eine Kategorie höher gönnen.  Aber alles sauber und die öffentlichen Räume erinnerten schon an eine Kreuzfahrt – nur eben kürzer und wesentlich billiger.

Ein etwas mulmiges Gefühl hatten wir ehrlich gestanden schon uns auf russischen Boden zu begeben. Daran mögen auch die Erzählungen und Warnungen gutgemeinter Mitmenschen schuld gewesen sein. Alles umsonst. Bei der Einreisekontrolle in St. Petersburg ging es humaner zu als bei der Einreise in den USA. Niemand wollte von uns ein Foto machen oder Fingerabdrücke und warum wir im Land sind, interessierte auch keinen.

Der Shuttlebus der St.Peter-Line brachte uns zu unserem ***** Hotel „Sokos Hotel Palace Brige“. Schnell eingecheckt und dann hieß es, die Zeit zu nützen und die Stadt zu bestaunen.

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Leider blieben uns nur 2 Tage, denn am Freitag Abend sollte es schon wieder in Richtung Stockholm weiter gehen.

Was wir der Reisebuchung auch nicht entnommen haben war, dass wir in Helsinki 7 Stunden Aufenthalt hatten. Kannten wir aber schon, also haben wir es uns auf dem Schiff gut gehen lassen – und unsere Füße hatten ohnehin eine Ruhepause nötig.

5 Tage, um Stockholm zu genießen :)!

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Und natürlich durften wir auch das Wasa-Musum (hat jetzt gar nichts mit Knäckebrot zu tun) nicht versäumen:

300 Jahre lag das Schiff, das bei seiner Jungfernfahrt gekentert ist, unter Wasser. Dann wurde es gehoben, mühsam zusammengesetzt und restauriert. Und drumherum baute man das Museum.

Am letzten Tag unseres Aufenthaltes zog es uns wieder in die Natur. Stockholm besitzt nämlich einen Nationalpark mitten in der Stadt – und perfekt mit dem öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen :).

Wir haben uns für unseren Ausflug den Hagapark ausgesucht, eine Mischung aus englischen Parkanlagen und Wald.

Dieser wurde von Gustav III. in der Mitte des 18. Jahrhunderts in Auftrag gegeben und ist heute Teil des Stockholmer Nationalparks (Ekoparken). Ich bin leider mit den königlichen Häuptern nicht so vertraut, aber für Royal-Interessierte sollte vielleicht noch angemerkt werden, dass hier im Schloss Haga der derzeitige König von Schweden, Carl Gustav und seine Schwestern  Margaretha, Birgitta, Desirée und Christina geboren worden sind. Außerdem befindet sich hier auch der königliche Friedhof, der leider nur 1 Mal wöchentlich besichtigt werden kann – und natürlich nicht an dem Tag, an dem wir ihn sehen wollten :(.

Aber neben den königlichen Sehenswürdigkeiten hat dieser Park auch noch viel Interessantes zu bieten:

Was hier nach Rummelplatz-Zelten aussieht sind Gebäude aus Kupfer, die früher der königlichen Garde als Unterkunft dienten und jetzt als Ausstellungsräume genutzt werden.

 Nicht nur Schmetterlinge, die zwischen den Besuchern umherfliegen, sondern auch exotische Pflanzen und sogar ein Becken mit Haien und anderen Fischen kann man im Schmetterlingshaus bestaunen. Und das alles auch noch bei freiem Eintritt. Prädikat „sehenswert“ :).

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Der Schwede ist ja bekanntermaßen kein Freund von Traurigkeit. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Tausende von Stockholmern jeden Dienstag um 20:00 Uhr im Freilichtmuseum (Achtung – da muss Eintritt bezahlt werden!) treffen, um gemeinsam mit dem Künstler oder der Künstlerin auf der Bühne bekannte Volkslieder und Schlager zu singen. Will man da etwas sehen, dann sollte man allerdings frühzeitig auf den wenigen Sitzen Platz nehmen.

Nach 5 Tagen Stockholm war es nun Zeit, wieder eine neue Stadt kennenzulernen. Die Karten für den Hochgeschwindigkeitszug von Stockholm nach Kopenhagen hatten wir uns bereits über das Internet besorgt – mit etwas Bauchweh. Den der Preis, den wir für die beiden Karten inkl. Reservierungsgebühr bei raileurope.com bezahlt hatten, war um ein Vielfaches billiger als die normalen Preise. Zudem wurde das Ticket aus Indien verschickt. Hatte aber alles seine Richtigkeit und der Train brachte uns in ca. 5 Stunden nach Dänemark.

Dass die Hotels in Kopenhagen nicht gerade die besten sind, hatte ich ja schon bei meinen Vorab-Recherchen im Internet festgestellt. Dass sie aber soooo schlecht und so teuer sind, war dann aber doch eine Überraschung. Also sehen Sie bitte von einer Buchung im Ascot Hotel&Spa (****Sterne) ab. Für den Preis bekommen Sie sicherlich etwas Besseres.

Wie alle Städte auf unserer Reise hatte auch Kopenhagen seinen ganz eigenen Charm. Hier mischt sich wirklich Altes und Neues auf außergewöhnliche Weise. Die dänischen Architekten machen ihrem Ruf wirklich Ehre.

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Natürlich konnten wir nicht alles besichtigen, aber die Höhepunkte haben wir geschafft. Und weil wir es immer gern etwas anders haben, als alle anderen Touristen haben wir uns auch nicht mit den Sightseeing-Booten transportieren lassen, sondern uns ein 24-Stunden-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel gekauft. Die bekommt man in Trafiken und verschiedenen Geschäften. Wir haben unseres im „7 eleven“ erstanden. Damit kann man Busse, U-Bahnen und die Wassertaxis benützen, wesentlich günstiger als mit den Touristenströmen.

Damit kommt man auch in die Nähe der kleinen Meerjungfrau, ohne die eine Reise nach Kopenhagen nicht denkbar wäre. Wir haben gefühlte 30 Minuten darauf gewartet, diese Figur ohne Mann/Frau neben links, neben rechts, oben auf dem Stein, unten neben dem Stein ….. zu erwischen – aber wir haben es geschafft:

So konnten wir dann auch beruhigt unseren letzten Tag im Tivoli ausklingen lassen ;):

Welche Stadt uns denn nun am besten gefallen hat? Das kann man so einfach nicht beantworten – ich glaube, das müssen wir uns vor Ort noch einmal ansehen ;).

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